Meine 10 Prinzipien für ein schönes Leben mit Hund

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Meine 10 Prinzipien für ein schönes Leben mit Hund

Das Leben ist manchmal ein kleines Karussell, in dem wir Runde um Runde drehen, ohne wirklich unseren Kurs zu finden. Warum ist es manchmal so kompliziert, das Glück zu genießen? Zuerst einmal musst du innehalten und um dich herum schauen, um zu sehen, wo du dich grade befindest. Warte auf deine Gegenwart, auf dein „Hier und Jetzt“, um dann mit Kraft das einzuatmen, was dich umgibt.

10 einfache Prinzipien für Dich und Deinen Hund

1. Du bist die Priorität in deinem Leben

Lebe nicht das Leben anderer Menschen und halte dich nicht an dem Kurs derer fest, die dich umgeben, wenn sie dich nicht glücklich machen. Was bringt es dir? Mach dich zu deiner Priorität und schätze dich. Das ist kein Egoismus, überhaupt nicht, sondern eine Investition in deine eigene Integrität und dein emotionales Gleichgewicht. Sei deine eigene Priorität und hör dir selbst zu.

2. Beschwere Dich nicht länger

Du hast nur dann ein Problem, wenn es eine Diskrepanz zwischen der Art, wie die Dinge sind, und der Art, wie Du sie gerne hättest, gibt. Falls Deine Erwartungen realistisch sind, dann solltest Du versuchen, etwas zu unternehmen, um diese Dinge auch zu erreichen. Falls nicht, solltest Du Dich nicht länger beklagen, das ist nur Zeit- und Energieverschwendung. Wenn Du etwas daran ändern kannst, dann tue es auch. Wenn nicht, solltest Du darüber hinwegkommen. Ende!

3. Du bist nicht perfekt und musst es auch nicht sein

Setze dir keine unrealistischen Ziele und mach dich nicht verrückt in dem Versuch, keine Fehler zu begehen. Wir Menschen sind nicht unfehlbar, wir sind unvollkommene Wesen, die sich in einer unvollkommenen Welt bewegen, in der sie glücklich werden wollen. Das ist etwas, was man erreichen kann. Das wichtigste ist, dass Du erkennst, dass Dich Fehler in der Erziehung Deines Hundes weiterbringen.

4. Höre auf, Dich schlecht zu fühlen

Falls Du mit einem gewissen Aspekt Deines Zusammenlebens mit Deinem Hund unzufrieden bist, dann ändere diesen Punkt. Benenne das Problem, setze Dir ein Ziel, erstelle einen Plan und setze diesen um. Sich schlecht und schuldig zu fühlen hilft keinem – es hilft weder Dir, noch Deinem Hund oder den geliebten Menschen, mit denen Du Dein Leben teilst.

5. Lebe im „Hier und Jetzt“

Die Vergangenheit existiert nicht mehr, sie ist nicht mehr greifbar, sie ist gegangen. Die Zukunft ist diese Illusion, die sich an unserem Horizont anhäuft, aber was in Wirklichkeit wichtig ist, ist was du jetzt siehst und fühlst. Konzentriere Dich auf diesen Moment. Wie Dein Hund in einer bestimmten Situation gestern, letzte Woche oder vergangenen Monat reagiert hat ist nicht relevant. Es zählt nur das „Hier und Jetzt“ – die Gegenwart.

6. Richte deinen Blick auf das Positive

Dies klingt zweifellos nach der klassischen Phrasen aus einem Selbsthilfe-Buch, aber deshalb ist sie nicht weniger wahr. Unser Leben mit positiven Gedanken zu füllen, wird dir sicher ein schönes Leben bescheren. Versuch in den Situationen die dir im Alltag mit Deinem Hund passieren, dass positive zu sehen. Wir Menschen neigen dazu nur den negativen Dingen Beachtung zu schenken. Springt Dein Hund beispielsweise in die Leine, wenn er seinem Erzfeind begegnet, sieh das positive darin – Du und Dein Hund haben die Möglichkeit daraus zu lernen. Dazu ist es nötig das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen.

7. Sieh Deinen Hund nicht länger als Ersatz

Ein Hund ist ein Hund und ist in der Tat ein bemerkenswertes Lebewesen. Liebe ihn, genieße seine Gesellschaft, aber mach ihn nicht zum Ersatz für einen menschlichen Partner, Freund, Kind oder Ehepartner. Jemanden als Ersatz zu sehen ist die größte Form der Missachtung, welche ein Mensch einem anderen Menschen, einem anderen Lebewesen und sich selbst gegenüber äußern kann. Zwinge Deinem Hund nicht länger eine Rolle auf und fang an, Deinen Hund als Hund zu lieben.

8. Hör mit dem Rationalisieren auf

Alle Beziehungen sind wie Geschäfte, man nimmt und man gibt. Daran gibt es auch nichts auszusetzen, solange ein Gleichgewicht herrscht.
Sei ehrlich zu Dir selbst, was gibt Dir Dein Hund und was gibst Du Deinem Hund? Wenn Du merkst, dass einer von euch fast ausschließlich nur gibt oder nimmt, dann solltest Du darüber nachdenken und das Gleichgewicht wiederherstellen. Dein Hund braucht Dich genauso sehr, wie Du Deinen Hund brauchst und daran gibt es auch nichts auszusetzen, solange Ihr beide nehmt und gebt. Du hast Dir Deinen Hund nicht nur zugelegt, um die arme, kleine Kreatur zu retten. Du hast Dir einen Hund angeschafft, damit Ihr beide von einer soliden und ergiebigen Partnerschaft profitieren könnt.

9. Unterbinde das Verlangen alles kontrollieren zu wollen

Wenn Du versuchst, jede Bewegung Deines Hundes zu kontrollieren, holst Du Dir entweder ein Magengeschwür oder bekommst Depressionen. Lasse das Bedürfnis, alles kontrollieren zu müssen, los. Natürlich musst Du alleine schon aus Sicherheitsgründen eine gewisse Kontrolle über Deinen Hund haben, aber Du solltest Angelegenheiten, bei denen es nicht gerade um Leben und Tod geht, nicht überkontrollieren. Nachvollziehbare Regeln haben einen guten Grund, aber absolute Kontrolle ist unnötig und kontraproduktiv. Nimm die Dinge, wie sie eben kommen und lächele dabei!

10. Weise niemandem die Schuld zu

Wenn etwas schief geht und ich verspreche Dir, Dinge werden schief gehen, dann halte Dich nicht mit Schuldzuweisungen auf. War es nun Deine eigene Schuld, die Schuld des Hundes oder doch die Schuld von Nachbars Katze? Wen kümmert es? Lass es hinter Dir und falls dieser Vorfall Dich doch sehr bedrückt, solltest Du lieber versuchen, ähnliche Situationen in Zukunft vorherzusehen und zu vermeiden. Wenn es nur eine Lappalie war, dann vergiss es einfach.

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